
Eine sparsame Zusatzheizung wählen: Ölbad oder Ventilator?
Ist Ihnen in einem Raum kalt? Welcher mobile Heizkörper verbraucht am wenigsten für den besten Komfort?
Empfohlene Materialien
- Ölbadkühler
- Keramischer Heizlüfter
Schritte zum Befolgen
Schritt 1
Der Mythos der Effizienz: Beim Strom gilt: 1 kWh verbraucht = 1 kWh erzeugte Wärme. Ein 30-Euro-Heizkörper heizt bei gleichem Verbrauch genauso viel wie ein 300-Euro-Heizkörper. Was sich ändert, ist die Art und Weise der Wärmeverteilung (Behaglichkeit).
Schritt 2
Der Heizlüfter (Keramik): Es ist der kleine Würfel, der den Lärm macht. Vorteil: Es erwärmt sich sehr schnell und stark. Nachteil: Sobald man es ausschaltet, wird es kalt. Der Lärm ist nervig. Verwendung: Ideal für das Badezimmer am Morgen (15 Min.) oder zum schnellen Aufheizen eines kleinen Raums.
Schritt 3
Das Ölbad (Trägheitskühler): Dies ist der große Kühler auf Rädern, der wie ein Gusseisenkühler aussieht. Vorteil: Das Aufheizen braucht Zeit, heizt aber noch lange nach dem Anhalten weiter (Trägheit). Die Wärme ist sanft, strahlend und still. Es trocknet die Luft nicht aus. Verwendung: Ideal für ein Schlafzimmer, Büro oder Wohnzimmer für längere Zeit (mehrere Stunden). Es ist am bequemsten.
Schritt 4
Der mobile Konvektor (der „Toaster“): Er erwärmt die Luft über einen roten Widerstand. Vorteil: Günstig, leicht. Nachteil: Es verbrennt Staub (Geruch), trocknet den Hals aus und erzeugt unangenehme Hitze (heißer Kopf, kalte Füße). Zu vermeiden.
Schritt 5
Der Öl-/Gasherd: Seien Sie vorsichtig! Sie geben viel Feuchtigkeit und CO2 an den Raum ab. Es muss unbedingt gelüftet werden (was Kälte mit sich bringt...). Öl ist teuer. Für Garagen oder stark belüftete Räume reservieren.
Schritt 6
Fazit: Für Komfort und echte (gefühlte) Einsparungen wählen Sie das Ölbad für die Wohnzimmer und das Keramikgebläse für das Badezimmer.
Vorsichtsmaßnahmen
- Decken Sie niemals einen Zusatzkühler ab (Brandgefahr).
- Verwenden Sie kein zu dünnes Verlängerungskabel (Überhitzungsgefahr).



